Gemeint sind natürlich die ganz normalen Säcke für den Grillabend, nichts Besonderes und schon gar kein seltenes Gut. Eigentlich eine Frage, die sich schnell klären lassen müsste. Doch statt einer einfachen Antwort beginnt eine kleine Expedition durch Supermärkte, Baumärkte, Tankstellen und Erinnerungen an Paletten, die gestern noch irgendwo gestanden haben sollen. Jeder kennt angeblich einen Laden, in dem noch Grillkohle zu finden ist. Manche sind sich sicher, andere erinnern sich nur vage. Am Ende entsteht eine lange Liste aus Möglichkeiten, die quer durch Nienburg und das Umland führt. Klar ist nur eines: Irgendwo gibt es sie bestimmt. Nur weiß gerade niemand genau, wo.
Vom 26. Juni bis 1. Juli 2026 wird in Nienburg wieder marschiert, geschossen, gefeiert und diskutiert, wer eigentlich wann wo antreten muss. Zwischen Kinderumzug, Zapfenstreich, Festplatz und Vereinsjacken trifft sich halb Nienburg zum kollektiven Ausnahmezustand mit System. Fahnen werden getragen, Uniformen geschniegelt und irgendwo versucht jemand verzweifelt herauszufinden, in welcher Reihenfolge die Züge diesmal laufen. Auf dem Festplatz drehen sich Karussells, an den Ständen riecht es nach Bratwurst und gebrannten Mandeln, während aus den Zelten Musik und Stimmengewirr dringen. Wer nicht mitmacht, hört es trotzdem und wer fragt, worum es eigentlich geht, bekommt zur Antwort: Das macht man hier halt so. Seit Jahrhunderten. Mindestens.
Vom 21. bis 25. August 2026 wird Bruchhausen-Vilsen wieder zum Mittelpunkt niedersächsischer Festkultur. Zwischen Rummelplatz, Remmerzelt und Pferdemarkt läuft die Region im Ausnahmezustand mit Ansage. Es wird marschiert, geschunkelt, geschaut, gegessen, verloren gegangen und wiedergefunden. Vereine ziehen durch den Ort, Musikzüge sorgen für Stimmung und auf dem Festplatz drehen sich Karussells bis spät in die Nacht. Besucher schlendern zwischen Buden, Losständen und Bratwurstduft, während im Zelt gesungen und gefeiert wird. Wer fragt, warum das alles ist, bekommt meist nur ein Lächeln. Das ist halt der Brokser Heiratsmarkt. Muss man erlebt haben. Am besten mehrfach.
Auf dem Aue-Platz in Liebenau sorgt derzeit ein ungewöhnlicher Gegner für Probleme: ein äußerst fleißiger Maulwurf. Zahlreiche Maulwurfshügel haben den Sportplatz des SV Aue inzwischen so stark verändert, dass Fußballspielen kaum noch möglich ist. Pässe landen im Erdhügel, Spieler stolpern über frisch aufgeworfene Erde und der Rasen erinnert stellenweise eher an eine leichte Hügellandschaft als an einen Sportplatz. Der Verein plant nun eine ungewöhnliche Gegenmaßnahme: Eine Mischung aus Chili und Knoblauch soll als spezieller Dünger auf dem Platz verteilt werden, um den tierischen Platzbewohner mit intensiven Gerüchen zu vertreiben. Ob der würzige Plan den Maulwurf tatsächlich zur Aufgabe bewegt oder ob dieser weiterhin unbeirrt an seiner unterirdischen Baustelle arbeitet, bleibt allerdings abzuwarten.
Vom 9. bis 15. März 2026 beginnt im Landkreis Nienburg wieder die Woche der freundlichen Erinnerungsfotos. Während viele morgens noch verschlafen zur Arbeit rollen, stehen die Blitzer längst bereit und warten geduldig am Straßenrand. Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim schnellen Einkauf zwischendurch oder auf der scheinbar freien Landstraße am Nachmittag, das aufmerksame Kameraauge übersieht selten etwas. Für die meisten bleibt es bei einer ruhigen Fahrt durch den Landkreis. Wer es allerdings etwas eiliger hat und dem Gaspedal zu sehr vertraut, könnte schon bald Post bekommen. Dann landet statt eines Selfies vom Wochenende ein ganz anderes Bild im Briefkasten, aufgenommen in einem kurzen Moment, in dem man vielleicht besser kurz vom Gas gegangen wäre.
Was erwartet dich im März 2026? Laut diesem Horoskop eine Mischung aus kleinen Alltagschaosmomenten, unerwarteten Wendungen und gelegentlichen kosmischen Lichtblicken. Zwölf Sternzeichen treffen auf zwölf kurze Vorhersagen, die nicht unbedingt dein Leben verändern, aber vielleicht den Blick auf den Monat etwas entspannter machen. Zwischen Baustellen, spontanen Planänderungen, seltsamen Begegnungen und dem Versuch, einfach nur pünktlich irgendwo anzukommen, zeigen die Sterne ihre ganz eigene Logik. Egal ob du fest an Sternzeichen glaubst oder Horoskope eher mit einem Augenzwinkern liest, dieser Monatsausblick nimmt den März nicht zu ernst. Vielleicht erkennst du dich in der einen oder anderen Situation wieder oder stellst fest, dass das Universum manchmal einen ziemlich speziellen Humor hat.
Der Grieche Theo, vielen noch von der Marina Mehlbergen bekannt, steht inzwischen mit seinem Imbisswagen an Supermärkten in der Region. Montags, mittwochs und donnerstags findet man ihn auf Parkplätzen zwischen Einkaufswagen und Kofferraumklappen. Am Angebot hat sich wenig geändert. Gyros, Bifteki, Souvlaki sowie Taxi Teller und Theos Teller gehören weiterhin zur Karte. Sitzmöglichkeiten gibt es keine, bestellt wird direkt an der Klappe und gegessen meist unterwegs oder aus der Hand. Viele entdecken den Wagen eher zufällig beim Einkaufen wieder. Statt Hafenblick gibt es jetzt Parkplatzblick. Am Prinzip hat sich jedoch nichts geändert. Ein einfacher Imbiss ohne großes Drumherum, den viele aus Nienburg und Umgebung inzwischen gut kennen.
Der Winter meldet sich im Landkreis Nienburg mit Schnee und Glätte zurück. Ausgerechnet in dieser Woche sind jedoch die Straßenmeistereien zum Streik aufgerufen worden. Betroffen sind Bundes, Landes und Kreisstraßen, für die normalerweise der Winterdienst zuständig ist. Zwar soll über Notdienstvereinbarungen weiterhin geräumt und gestreut werden, doch Verzögerungen sind möglich. Für viele Autofahrer wirkt das Timing des Streiks fast schon ironisch. Genau dann, wenn der Winterdienst gebraucht wird, könnte er nur eingeschränkt unterwegs sein. Verkehrsteilnehmer sollten deshalb besonders vorsichtig fahren und damit rechnen, dass manche Straßen länger glatt bleiben als sonst.
Eine ungewöhnliche Schneeskulptur hat am Bürgermeister Stahn Wall in Nienburg für Gesprächsstoff gesorgt. Unbekannte hatten dort aus Schnee ein mehrere Meter hohes Kunstwerk gebaut, dessen Form schnell für Aufmerksamkeit sorgte. Spaziergänger machten Fotos und in sozialen Netzwerken wurde lebhaft über das winterliche Werk diskutiert. Einige zeigten sich beeindruckt von der Größe und der Detailarbeit, andere nahmen das Ganze mit Humor. Lange zu sehen war die Skulptur allerdings nicht. Schon kurze Zeit später war das Schneekunstwerk verschwunden und auf der Wiese lagen nur noch zwei große Schneekugeln. Ob die Skulptur durch das Wetter zerstört wurde oder jemand nachgeholfen hat, ist bislang unklar.
Der ungewöhnlich schneereiche Winter im Landkreis Nienburg sorgt derzeit für viel Verwirrung rund um Schule, Busverkehr und Unterrichtsausfall. Während an manchen Tagen der Unterricht wegen Glätte abgesagt wird, findet an anderen Schulen ganz normal Unterricht statt, obwohl Schulbusse nicht fahren oder Informationen erst sehr spät veröffentlicht werden. Eltern und Schüler versuchen morgens herauszufinden, ob Schule stattfindet oder ob der Unterricht doch ausfällt. Zeitweise war sogar die Internetseite des Verkehrsmanagementzentrums wegen der vielen Zugriffe kaum erreichbar. Häufig werden mehrere Apps, Webseiten und Nachrichten gleichzeitig geprüft, um Klarheit zu bekommen. Für viele Familien wirkt der Schulalltag im Winter inzwischen wie ein kleines Glücksspiel.
